Die letzte Chance Frühblüher zu pflanzen

Das Logo des Bundesverbandes Deutscher Gartenfreunde e.V.Jetzt schon an den Frühling denken lohnt sich, denn jetzt ist die letzte Möglichkeit, Blumenzwiebeln zu setzen, informiert der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde e.V. (BDG). Zahlreiche typische Frühblüher wie Tulpen, Märzenbecher oder Schneeglöckchen können im Spätherbst noch gepflanzt werden – solange der Boden nicht gefroren ist.

„Wenn die Erde erst durchgefroren ist, hat man mit Pflanzholz oder Schaufel keine Chance mehr", erklärt BDG-Sprecher Armin Matzke, „Jetzt ist die letzte Gelegenheit, sich noch kurzfristig für einen bunten Frühlingsgarten zu entscheiden." Das Glück der späten Pflanzer: Viele Händler setzen nun auch die Preise für die Zwiebeln herunter, so dass der Frühling nicht nur ein buntes, sondern auch ein kostengünstiges Vergnügen wird.

Beim Pflanzen gilt die Faustregel, dass die Erdschicht über den Zwiebeln dreimal so dick sein sollte wie die Zwiebel selbst. Durchlässige, nährstoffreiche Erde ist ideal – bei lehmigem Boden sorgt eine kleine Sand- oder Kiesschicht unter der Zwiebel für die nötige Lockerheit. Das verhindert, dass die Zwiebel fault. Dem Appetit der Wühlmäuse begegnet man am besten mit engmaschigen Drahtkörben. Die häufig angebotenen Plastikkörbe bieten keinen ausreichenden Schutz vor spitzen Nagerzähnen.

Besonders natürlich wirken die Frühblüher in lockeren Gruppen von fünf bis zehn Pflanzen pro Art oder Sorte. Viele Zwiebelblumen verwildern zudem schnell von allein und bilden bunte Teppiche auf Rasen oder Beet. Daher lohnt es sich, ihnen genug Platz zu geben. Günstig sind zum Beispiel Standorte unter Gehölzen, die zur Blütezeit der Blumen noch nicht belaubt sind. So nehmen sie Narzisse, Tulpe und Co kein Licht weg und der strahlenden Frühlingswiese steht nichts im Wege.

 

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