Fachberatung

nisthilfen1In den letzten Jahren sind die Nistmöglichkeiten und Nahrungsangebote für Insekten, Vögel und Fledermäuse stark zurückgegangen. Das sieht man vielleicht nicht auf den ersten Blick, aber gerade im Winter sind kaum noch Meise, Rotkehlchen, Sperling, Drossel und Co. zu sehen. Dies liegt zum einen daran, dass nicht mehr genug Nahrung vorhanden ist, zum anderen, weil die Gärten im Herbst „winterfest“ gemacht werden, das heißt, alles was nicht schön aussieht, wird abgeschnitten, zusammengeharkt und entsorgt. Im besten Fall landet alles auf dem Kompost oder in der grünen Tonne. Weiterhin fehlt es im Frühjahr an sicheren Nistmöglichkeiten. Hier sollte man über das pflanzen „wehrhafter Sträucher“ nachdenken. Also Thuja raus und Pflanzen rein, die Räubern kaum Chancen bieten zum Nest vorzudringen. Zudem bieten diese Sträucher auch noch Nahrung im Winter und es gibt sie für jede Gartengröße passend. Das sind z.B. die Kleine Blutberberitze, Immergrüne Silber-Berberitze, Glanz-Rose oder die niedrige Strandrose. Diese werden 1 – 1,5 m hoch. Dann kommen noch Sträucher in Frage die etwa 2 m hoch werden, das sind die Dotterberberitze, der Feuerdorn, die Mahonie, die Apfelrose, und die Schlehe. Alle sind schnittverträglich, aber bitte nicht jedes Jahr da sonst die Fruchtbildung leidet.

Zu berücksichtigen ist jedoch, dass nicht jeder Vogel in Hecken oder Bäumen brütet, es gibt genügend Arten die andere Nistmöglichkeiten brauchen (z.B. Halbhöhlen). Und da es an den Lauben kaum noch solche Möglichkeiten gibt, die auch noch katzensicher sind, bleibt die Brut aus. Also sollten wir darüber nachdenken und wieder mehr Nistmöglichkeiten schaffen. Viele Nisthilfen sind sehr leicht selber zu bauen und an der Laube anzubringen.

Nachfolgend die Termine für die Fachberaterlehrgänge in 2020

1a.) GRUND-Lehrgang: Beginn am 15.02., weitere Termine am 29.02., 14.03., 28.03., 18.04. => weitere Informationen und Anmeldung

1b.) GRUND-Lehrgang: Beginn am 12.09., weitere Termine am 26.09., 10.10., 24.10., 07.11. => weitere Informationen und Anmeldung

2.) AUFBAU-Lehrgang: Beginnt voraussichtlich im Frühjahr 2021 => weitere Informationen und Anmeldung

3.) WERTERMITTLER-Lehrgang I: Beginn am 08.02., weitere Termine am 22.02., 07.03., 21.03., 04.04. => weitere Informationen und Anmeldung

4.) WERTERMITTLER-Lehrgang II: Beginnt voraussichtlich im Herbst 2020 => weitere Informationen und Anmeldung

 

Die Lehrgänge beginnen jeweils um 9.00 Uhr und enden um 17.00 Uhr.

Aufgrund der erhöhten Nachfrage wird im Herbst ein zweiter Grundlehrgang angeboten. Der Aufbaulehrgang wird in den Frühjahr 2021 verlegt.

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Die jahreszeitlichen Arbeiten im Garten, wie Rasen- und Rosenschnitt, Nützlinge/Schädlinge, Anlegen eines Kräuterbeetes oder Tipps zur Auswahl bei der Pflanzung eines neuen Obstgehölzes stehen im Mittelpunkt der Sendung. Claudia Heger, Mitglied der Fachberatung des Landesverbandes Braunschweig der Gartenfreunde e.V. sowie Gärtnermeister Burkhard Bohne vom Arzneipflanzengarten der TU Braunschweig sind kompetente Gesprächspartner. Beiträge zu Themen aus Natur und Umwelt ergänzen die Sendung.

==>> Zum Internet-Livestream von Radio Okerwelle 104,6

  • Die Sendung "Treffpunkt Garten" findet alle 4 Wochen jeweils Dienstags um 19:00 Uhr statt. Termine für 2019: 12.02., 12.03., 09.04., 07.05., 04.06., 02.07., 30.07., 27.08., 24.09., 22.10., 19.11.

Redaktion und Moderation der Sendung: Ines Rahaus

 

Hören Sie hier die Sendung vom 24.09.2019 nach:

In dieser Folge geht es um "Stauden".

Über das Sendungsarchiv können Sie jede Folge seit 2012 noch einmal nachhören.

Am 24.08.2019 nahmen Fachberaterinnen und Fachberater aus Vereinen und Bezirksverbänden des Landesverbandes an einem Fortbildungsseminar der Niedersächsischen Gartenakademie teil. Den Vortrag von Frau Erika Brunken zum Thema "Blühflächen und Blühwiesen" können Sie hier sich noch einmal anschauen.

pdf"Blühflächen und Blühwiesen" von Erika Brunken (9.2 MB, 05.09.2019)

Im Kleingarten lässt es sich leichter mit Schädlingen und Krankheiten leben als im Erwerbsanbau, denn Kleingärtner müssen keine Höchsterträge erzielen. Trotzdem freut sich jeder über gesunde Pflanzen und eine gute Ernte. Zur Gesunderhaltung der Pflanzen kommen verschiedene Verfahren zum Einsatz. Für viele Probleme stehen heute biologische, biotechnische, physikalische (mechanische) oder kulturtechnische Lösungen zur Verfügung. Chemische Pflanzenschutzmittel sind immer das letzte Mittel der Wahl und sollten grundsätzlich nur dann angewandt werden, wenn erhebliche Schäden an den Kulturpflanzen zu erwarten sind und wenn andere Maßnahmen nicht ausreichend wirken. Die Grundsätze des integrierten Pflanzenschutzes (§ 2a Abs. 1 PflSchG) sind stets zu beachten. Welche Pflanzenschutzmittel für den Haus- und Kleingartenbereich zugelassen sind, veröffentlicht das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit. Das aktuelle Pflanzenschutzmittel-Verzeichnis enthält die zugelassenen Mittel geordnet nach Einsatzgebieten und Wirkungsbereichen. Es informiert ausführlich über Auflagen, Anwendungsbestimmungen und Kennzeichnungen sowie über die Anwendung der Mittel. Das Verzeichnis erscheint jährlich in sieben Teilen. Die Teilverzeichnisse sind beim Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit als PDF-Dateien abrufbar:

=> Pflanzenschutzmittel-Verzeichnis zum Herunterladen

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