Fachberatung

Pflanzenhandel via Internet
Julius Kühn-Institut warnt vor unbedarftem Kauf mit fatalen Folgen

Das @-Zeichen wird rechts oben eine Pflanze mit 4 Blättern. In der Mitte des Zeichens ist eine Weltkugel zu erkennen. (Grafikquelle: Fotolia)Wenige Maus-Klicks genügen und schon wird die exotische Pflanze geliefert. Immer häufiger bestellen Privatpersonen Pflanzen aus fernen Ländern direkt nach Hause. Was kann dabei schon passieren? Ein jetzt erschienenes Faltblatt des Julius Kühn-Instituts (JKI) informiert über Gefahren und Risiken. „Kaum einer denkt daran, dass mit den gekauften Pflanzen Schädlinge oder Krankheiten eingeschleppt werden, die immense Schäden an unseren heimischen Pflanzen und Kulturpflanzen anrichten können", so Katrin Kaminski vom JKI.

Das Faltblatt zeigt wichtige bestehende Regelungen auf und wie man sich vor falschen Käufen schützen kann. Ein Schutz nicht nur für den Einkäufer selbst, sondern vor allem für unsere Umwelt. So steht z.B. der Citrusbockkäfer weit oben auf der der „Not-wanted-Liste" der Insekten, die bei uns erhebliche Schäden anrichten würden. Unsere Witterungsbedingungen verträgt der Käfer gut. Er hat hier keine natürlichen Feinde und kann selbst gesunde heimische Laubbäume zum Absterben bringen. Auch die gekauften Pflanzen selbst können gefährlich werden, wenn sie in der Lage sind, sich rasch auszubreiten und einheimische Pflanzen massiv zu verdrängen. Man spricht dann von invasiven Pflanzenarten.

Eine schwarze zylinderförmige Kappe wurde über einen Wasserhahn gestülpt. Am unteren Ende wurde der Zylinder mit einem Schloß gesichert.Mit der Wasserhahnverschlusskappe lassen sich auf einfachste Weise - ohne Montagearbeiten - Wasserhähne abschließen und zuverlässig vor Missbrauch, Rowdytum und Vandalismus schützen. Häusliche Abwesenheit durch Berufstätigkeit, Urlaubsreisen oder Krankheit ist oftmals die Grundlage für Diebstahl, Rowdytum und Schabernack.

Hindern Sie Dritte vor unberechtigter Wasserentnahme aus Ihrer Wasserleitung und generell vor unberechtigtem Öffnen Ihrer Wasserleitung.

BDG bildet 5.000 Fachberater in ökologischer Gartenberatung aus

Das Logo des Bundesverbandes Deutscher Gartenfreunde e.V.Der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde e.V. (BDG) setzt sich konsequent für naturnahes Gärtnern in den Parzellen ein: Über 5.000 Kleingärtner sollen in den nächsten vier Jahren zu ökologisch versierten Fachberatern ausgebildet werden. Dieser Beschluss wird ein Thema des 26. Verbandstages am 3. September in Heidelberg sein.

"Fachberater übernehmen im Kleingärtnerverein eine besonders wichtige Aufgabe: Sie bringen das Know-how in die Gärten und achten darauf, dass die Grundsätze zum naturnahen Gärtnern eingehalten werden. Außerdem sind sie gerade für die zahlreichen jungen, meist unerfahrenen Neu-Kleingärtner die wichtigsten Ansprechpartner", erläutert Pressesprecherin Theresia Theobald.

Bienen im Anflug auf einen grün-gelben BienenstockHolt die Bienen (zurück) in die Gärten, das ist der dringende Aufruf des Bundesverbandes Deutscher Gartenfreunde e.V. (BDG). Ob mit dem Aufstellen von Bienenstöcken oder durch gezielte Hilfen für Wildbienen – es gibt zahlreiche Möglichkeiten die bedrohten Tiere zu unterstützen.

„Man mag es nicht glauben, aber die Bienenbestände nehmen in Deutschland dramatisch ab", erklärt Dr. Achim Friedrich, Präsident des BDG. "Und ihr Fehlen hat weitreichende Folgen: Ohne Bienen keine Befruchtung der Blüten und keine Früchte." Mickrige Ernten ärgern nicht nur Gärtner, auch Vögel, Igel und andere Kleintiere finden dann kaum noch Nahrung und die Pflanzen werden nicht mehr verbreitet. Kurzum: Das gesamte Ökosystem wird ohne Bienen empfindlich gestört.

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Die jahreszeitlichen Arbeiten im Garten, wie Rasen- und Rosenschnitt, Nützlinge/Schädlinge, Anlegen eines Kräuterbeetes oder Tipps zur Auswahl bei der Pflanzung eines neuen Obstgehölzes stehen im Mittelpunkt der Sendung. Claudia Heger, Fachberaterin des Landesverbandes Braunschweig der Gartenfreunde e.V. sowie Gärtnermeister Burkhard Bohne vom Arzneipflanzengarten der TU Braunschweig sind kompetente Gesprächspartner. Beiträge zu Themen aus Natur und Umwelt ergänzen die Sendung.

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Die jahreszeitlichen Arbeiten im Garten, wie Rasen-und Rosenschnitt, Nützlinge/Schädlinge, Anlegen eines Kräuterbeetes oder Tipps zur Auswahl bei der Pflanzung eines neuen Obstgehölzes stehen im Mittelpunkt der Sendung. Helmut Vetter und Wolfgang Moritz, Fachberater des Landesverbandes der Gartenfreunde sowie Gärtnermeister Burkhard Bohne vom Arzneipflanzengarten der TU Braunschweig sind kompetente Gesprächspartner. Außerdem stellt Ralf Maerker, Küchenchef der Brunsviga jeden Monat ein Gericht aus regionalen Produkten vor, dass er dann im Restaurant auch anbietet. Beiträge zu Themen aus Natur und Umwelt ergänzen die Sendung.

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