Wir sind eine starke Gemeinschaft „Wir Gefühl Stärken“ - zentrales Thema auf der Gesamtvorstandssitzung am 9. und 10. November 2007.

LV-Vorsitzender Manfred Weiß schreibt an einer Moderationstafel im Rahmen eines Workshops Stichworte zum Thema "Wir Gefühl Stärken" auf.9. November 2007: Die erste Gesamtvorstandssitzung nach dem Verbandstag im September in Cottbus eröffnete BDG-Präsident Dr. Achim Friedrich mit der Erinnerung an den Tag des Mauerfalls vor genau 18 Jahren. Seitdem ist zusammengewachsen, was zusammen gehört. Heute sind flächendeckend in Ost und West die Gartenfreunde aus allen Bundesländern im BDG vereint. „Der BDG hat einen anerkannten Platz in der Gesellschaft eingenommen“, betonte eingangs Dr. Achim Friedrich und ergänzte „Unsere Werte, für die wir gemeinsam einstehen, wollen wir nachhaltig mehren und sichern durch eine Stärkung des ‚Wir Gefühls’“. Das ist die Maxime unserer zukünftigen Aktivitäten. Und so stand der Freitagnachmittag ganz im Zeichen von drei Workshops zum Thema „Wir Gefühl stärken“ auf den Ebenen Vereine, Kreis- Stadt- Bezirksverbände, Landesverbände und BDG.

Die Workshopleiter, Werner Bolder, Westfalen und Lippe, Angelika Peters, Mecklenburg und Vorpommern, Manfred Weiß, Braunschweig, berichteten anschließend aus ihren Arbeitsgruppen. Aussagen wie „Wir wollen offen aufeinander zugehen, die Meinung des anderen akzeptieren und achten, die Verschiedenheit der kleingärtnerischen Organisationen akzeptieren, mehrheitlich gefasste Beschlüsse mittragen, Informationsprozesse und die Weitergabe von Materialien verbessern, gegenseitiges Kennenlernen schafft Vertrauen“, kamen fast gleich lautend aus allen drei Arbeitsgruppen. Angelika Peters brachte es auf den Punkt: „Wir Gefühl setzt Kräfte frei. Dann sind wir eine Stärke in der Gesellschaft, an die keiner vorbeikommt.“ Welche Arbeitsschwerpunkte sieht der BDG in der laufenden Legislaturperiode? Dr. Achim Friedrich erläuterte hierzu stichpunktartig die folgenden Arbeitsfelder:

  • „Wir Gefühl“ entwickeln und vertiefen
  • Studie des Verkehrsministeriums zur Zukunft des Kleingartenwesens
  • Angebot und Nachfrage nach Kleingärten - Handlungsoptionen entwickeln unter Berücksichtigung von Stadtumbau und demografischer Entwicklung
  • Umsetzung der Seminararbeit
  • Aufwertung des Ehrenamtes/Nachwuchswerbung
  • Tag des Gartens/Wettbewerbe
  • Vergabe von Studien an Universitäten, Fachhochschulen
  • Pilotprojekte zur Prüfung/Publizierung von Innovationen
  • Vertiefung der Öffentlichkeitsarbeit
  • Arbeitsgruppenarbeit
  • Handreichungen für Vereinsvorstände

      Mit der in Kürze erwarteten Veröffentlichung der Studie des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung zur städtebaulichen, ökologischen und sozialen Bedeutung des Kleingartenwesens (die Veröffentlichung lag bei Redaktionsschluss noch nicht vor) werden sicherlich aktuelle und zukünftige Entwicklungen des Kleingartenwesens aufgezeigt. Diese gilt es zu erörtern mit dem Ziel, strategische Ansätze für die Entwicklung des Kleingartenwesens im Rahmen des Bundeskleingartengesetzes auf den Weg zu bringen. Und eben hier werden Präsidium und Gesamtvorstand des BDG zeitnah mit ihrer Arbeit beginnen: Die mit Spannung erwartete Studie wird auf der folgenden Gesamtvorstandssitzung im Frühjahr 2008 das zentrale Thema sein.