Die Broschüre "Mehr als nur ein kleiner Garten" zeigt eine junge Frau mit einem Korb voller rot-grüner ÄpfelEin kleiner Garten wird erst zu einem Kleingarten, wenn der Pächter auf mindestens einem Drittel der Fläche Obst und Gemüse anbaut. Das nennt man „kleingärtnerische Nutzung" – und die macht viel mehr Freude und viel weniger Arbeit, als man annimmt. Die „kleingärtnerische Nutzung" wird oft zum Streitthema im Verein, da vielen Neu-Pächtern nicht klar ist: Wer einen Kleingarten pachtet, hat nicht nur Rechte, sondern auch Pflichten. Mit der Anerkennung der Gartenordnung des Vereins verpflichtet sich die Pächterin oder der Pächter zur „kleingärtnerischen Nutzung" des Gartens. Rasen zu säen und drei Alibi-Geranien aufzustellen wird dem nicht gerecht. Juristen sprechen in diesem Fall von „Erholungsgrundstücken". Während der Pachtpreis für einen Kleingarten per Gesetz auf ein sozial verträgliches Niveau begrenzt ist, ist die Pacht für ein Erholungsgrundstück teilweise zehn Mal so hoch.

Eigentlich ganz einfach zu erläutern, doch wie so oft im Leben macht der Ton die Musik: Recht aus ! Recht heraus zu erklären – also sofort auf Gesetz und Gartenordnung zu verweisen – ist sicherlich nicht der richtige Weg. Wie es geht, erklärt in launigem Ton und mit einfachen Worten der neue BDG-Flyer. Das Faltblatt ist also die ideale Ergänzung für die Infomappe, die jeder Neupächter überreicht bekommen sollte. Diese Broschüre erhalten auf der Geschäftsstelle des Landesverbandes Braunschweig der Gartenfreunde e.V.