Trotz der Tatsache, dass jeder zweite Haushalt in Deutschland einen Garten besitzt, wird dem Freizeitgartenbau in Politik und Gesellschaft kein angemessener Stellenwert eingeräumt. Die ehrenamtliche Arbeit in den Vereinen, Verbänden und im eigenen Garten wird zu gering geschätzt und insbesondere von Städten und Gemeinden als kostenlose Ersatzleistung für kommunale Aufgaben angesehen. In dem dreitägigen Kongress „Zukunft Garten" wollen das Bundesverbraucherministerium und die Deutsche Gartenbaugesellschaft, deren Mitglied der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde ist, die soziale, ökologische, wirtschaftliche, therapeutische und integrative Relevanz des Lebensraumes Garten verdeutlichen. Hochkarätige Fachleute geben am ersten Kongresstag starke Impulse für offene Diskussionen und ebenso die Workshops am zweiten Kongresstag, wenn in fünf Themenbereichen an zukunftsorientierten Lösungsansätzen gearbeitet wird. Der Kongress mündet am dritten Tag im „Tag des Gartens" auf dem BUGA-Gelände in Koblenz, wo die Verbände und Institutionen des Freizeitgartenbaus und der Gartenkultur aktiv und unterhaltend mit den Besuchern in Kontakt treten. Der Kongress findet vom 17. bis 19. Juni in Koblenz statt. Weitere Infos unter http://www.freizeit-gartenbau.de/