Das Logo vom Bundeswettbewerb "Gärten im Städtebau" 2010Mit dem Motto „Leben und Begegnen im Grünen" ist der Bundeswettbewerb „Gärten im Städtebau", Deutschlands wichtigster Ideenwettbewerb zur urbanen Gartenkultur. Die Bewertungsjury bewertete auf Grund der Bereisung die teilnehmenden Kleingartenanlagen als hervorragend und stellt fest:

 

  1. Kleingärten haben eine unumstößliche Bedeutung für die Gartenkultur unseres Landes! Als multifunktionale Grünfläche mit einer Mischung aus privat und öffentlich genutztem Grün sind Kleingartenanlagen ein wesentliches Qualitätsmerkmal zukunftsorientierter Stadt- und Grünpolitik.
  2. Kleingärten mildern die Auswirkungen der schlechter werdenden sozialen Verhältnisse indem sie Perspektiven öffnen, einen sinnstiftenden Ausgleich im Grünen schaffen und sich als Sozialpartner positionieren. Es entstehen Sozialgeflechte in den Vereinen und Verbänden, die nachhaltig in die Sozialstrukturen unserer Gesellschaft wirken. (Z.B. „Tafelgärten" und „Lehr- und Schulgärten").
  3. Kleingärtnervereine übernehmen zunehmend naturpädagogische Aufgaben. Kooperationen mit Schulen und anderen sozialen Trägern sind zu einem festen Bestandteil geworden.
  4. Kleingartenanlagen werden bewusster nach ökologischen Kriterien gestaltet.
  5. Bei der Anlage, Gestaltung und Nutzung der Einzelgärten ist ein großer Spielraum für die Ausübung der kleingärtnerische Nutzung gegeben, die auf die spezifischen Bedürfnisse unterschiedlicher Nutzer abgestellt sind. Statt Uniformität setzt sich die Entwicklung zu mehr geordneter Vielfalt durch.
  6. Bestehende Förderprogramme für das organisierte Kleingartenwesen und seine Sozialprojekte im Sinne der „Sozialen Stadt" müssen durch die Länder und Kommunen erhalten und erweitert werden.
  7. Die Unterstützung der Kleingartenorganisationen durch die kommunale Administration, da die ehrenamtlich arbeitenden Vereine und Verbände sonst an ihre Kapazitätsgrenzen stoßen.
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Die Darstellung der Anlagen und die Bewertungsergebnisse finden sie nach der Preisverleihung am 16.10.2010 auf der eigens dafür eingerichteten Internetseite: www.kleingarten-bundeswettbewerb.de und in der Zeitschrift DER FACHBERATER, Ausgabe November 2010.