Zentrale Veranstaltung zum Tag des Gartens und 100 Jahrfeier der Gartenfreunde in Bremen erfreute sich internationaler Aufmerksamkeit

Europaweite „Lust aufs Gärtnern"
Am Sonntag, d. 13. Juni war es dann soweit. Der Europäische Tag des Gartens wurde pünktlich um 10 Uhr durch den Präsidenten des Bundesverbandes Dr. Achim Friedrich und den Präsidenten Preben Jacobsen der europäischen Kleingärtnerorganisation eröffnet. Gemäß dem Motto des Aktionstages Lust aufs Gärtner beschrieb Dr. Achim Friedrich den Garten als ein für jedermann leistbares Paradies dessen Potenziale Lebensqualität, Muse und Entschleunigung vermitteln könne.

Spannende Podiumsdiskussion
Die spannende Thematik der nachfolgenden Podiumsdiskussion zum Thema Kleingärten in der Stadt von Morgen schloss an die zuvor zum Ausdruck gebrachte hohe Wertigkeit des Kleingartenwesens nahtlos an. Die fachkompetenten Diskussionsteilnehmer mit Mathias Groote (EU-Abgeordneter), Dr. Carsten Sieling (MdB), Dr. Reinhard Loske (Senator für Umwelt, Bau, Verkehr und Europa), Dr. Joachim Schuster (Staatsrat Jugend und Soziales), Wilhelm Wohatschek (Vorsitzender Office International), Dr. Achim Friedrich (BDG-Präsident), Hans-Ulrich Helms (Vorsitzender LV Bremen), waren sich allesamt darüber einig, dass die soziale Funktion der Bewegung nicht hoch genug eingeschätzt werden könne. Sie müsse Bestandteil einer sozialen Stadt von Morgen sein, damit sie für Jung und Alt, für Klein und Groß, für alle Menschen in Ballungsgebieten, unabhängig von ihren ethnischen und kulturellen Wurzeln, lebenswert bleibe. Doch auch andere Faktoren wurden lebhaft beleuchtet, zu denen die Moderatorin Regine Stünkel geschickt überleitete. Dazu gehörte der Klimaschutz, die Versorgung mit Naturräumen und Grünflächen, sowie die Teilhabe der Bevölkerung daran. Die Bedeutung der Erlebnisräume Kleingärten, gerade für die jungen Menschen, und die Beispiele für außerschulische Lernorte im Bereich der Umweltbildung wurden anhand der Bemühungen nicht nur Bremens sondern zahlreicher weiterer Vereine und Verbände in der Republik herausgestellt.