Auf dem Deckblatt dieser grünen Broschüre im Querformat sind zwei Kinder abgebildet, die sich eine Pflanze anschauen.Aktiv etwas tun, anpacken für eine bessere Zukunft der Gemeinde und besonders für die Kinder – wie das gelingen kann zeigen die vielfältigen Projekte der Kleingärtnervereine in der Broschüre „Für eine bessere Zukunft." Die Broschüre wird vom Bundesverband Deutscher Gartenfreunde e.V. (BDG) herausgegeben und steht ab sofort zum Download bereit.

2011 ist das Europäische Jahr der Freiwilligentätigkeit. Bürgerschaftliches Engagement soll stärker gewürdigt – die besonderen ehrenamtlichen Leistungen herausgestellt werden. In den 29 Kleingärtnervereinen der Broschüre ist solches Engagement längst Realität: „Zahlreiche Kleingärtnerinnen und Kleingärtner setzen sich in ihrer Freizeit mit ihrer Kraft und ihrer Kreativität dafür ein, dass ihre Gemeinde lebenswerter wird. Das ist ein bemerkenswertes Engagement, das unbedingt gewürdigt werden muss", erklärt Dr. Achim Friedrich, Präsident des BDG.

Im Zentrum der vielfältigen Projekte steht die Förderung von Kindern. Eine Studie der Bertelsmann-Stiftung hat ergeben, dass jedes neunte Kind unterhalb der Armutsgrenze lebt. Beengte Wohnungen, wenig Raum und Geld für besondere Erlebnisse sind häufig Realität. Die aktuellen Diskussionen um die angemessene Höhe der Hartz-IV-Regelsätze zeigen die Dringlichkeit des Themas. Dass Kinder eine angemessene Förderung brauchen ist unstrittig, nur wer das finanzieren soll bleibt unklar. Viele Kleingärtnervereine haben sich deshalb diesem Problem angenommen: Schulgärten, Naturlehrpfade oder Erlebnisgärten bieten den Kindern Raum zum Spielen und Entdecken, zum Kennenlernen der Natur und zum ersten Erproben der gärtnerischen Fähigkeiten – und das direkt vor der eigenen Haustür. Ganz nebenbei sorgt der Aufenthalt im Garten für Bewegung an der frischen Luft und schult Motorik und Konzentrationsfähigkeit. Kein Spielzeug und kein noch so pädagogisch wertvoller Naturfilm können die Erlebnisse in einem Garten aufwiegen.

In seiner Broschüre gibt der BDG den engagierten Vereinen die Möglichkeit, ihre Projekte vorzustellen, von ihren Intentionen, ihren Erfolgen und auch ihren Schwierigkeiten zu berichten. Denn jedes Projekt bedeutet vor allem eins: Jede Menge unbezahlte Arbeit. Erste Ideen müssen zu umsetzbaren Konzepten werden, die Infrastruktur der Anlagen muss überprüft und manchmal verbessert werden, die Projekte brauchen eine fachgerechte Begleitung und nicht zuletzt müssen Spender und Sponsoren gefunden werden. Doch all dies ist nicht als Abschreckung zu verstehen – im Gegenteil: „Diese Broschüre soll Lust machen auf mehr – mehr Initiativen, mehr Ideen, mehr Engagement", erklärt Frank Müller, Präsidiumsmitglied für Jugend und Soziales im BDG.

Sie können die Broschüre unter http://www.kleingarten-bund.de/publikationen/broschueren.php herunterladen.

 

Der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde e.V. (BDG) ist der Dachverband der Kleingärtnerinnen und Kleingärtner. Er vertritt die Interessen von über 5 Millionen Gartenfreunden.

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