Verband

Kooperative Mitgliedschaft des Bezirksverband Hannover Stadt ab dem 1. Januar 2009.

Karl-Heinz Rädecker (links) und Manfred Weiß reichen sich die Hände und freuen sich auf die künftige Zusammenarbeit.19.000 Kleingärtner suchen Asyl, Hannovers Bezirksverband wechselt geschlossen nach Braunschweig, so lautete die Überschrift auf der Titelseite der Braunschweiger Zeitung am 28. August dieses Jahres.

Historisch und regional gewachsen bestehen drei Landesverbände unserer Organisation in Niedersachsen, der Landesverband Niedersächsischer Gartenfreunde (LNG), der Landesverband Ostfriesland und unser Verband.

Der Bezirksverband Hannover Stadt, mit 19.000 Mitgliedern der zahlenmäßig stärkste Bezirk, hatte im Sommer 2007 nach internen Streitigkeiten die Mitgliedschaft im LNG gekündigt. Mit dem Austritt aus dem Landesverband erlischt auch die Mitgliedschaft im Bundesverband.

Broschüre ArtenvielfaltVon 2003 bis 2008 führten der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde und die unter seinem Dach organisierten Landesverbände in Zusammenarbeit mit dem Fachgebiet Agrobiodiversität der Universität Kassel eine Untersuchung zur Vielfalt der Kulturpflanzen in deutschen Kleingärten durch. Dabei wurden in 18 von 19 Landesverbänden, die sich auf alle 16 Bundesländer und 62 geografische Regionen Deutschlands verteilen, insgesamt 83 Kleingartenstandorte mit einer Gesamtfläche von rund 50 Hektar untersucht. Es wurden 2094 Kulturpflanzenarten gefunden. Bezogen auf die gesamte untersuchte Fläche einschließlich Bebauung und Infrastruktur der Kleingartenparzellen wurde im Mittel eine Pflanzenart auf 17 m² gefunden. Die Zierpflanzen stellen mit 86 Prozent die stärkste Nutzungsform der kultivierten Pflanzen dar. 12 Prozent, das sind immerhin 253 Pflanzenarten, dienen der menschlichen Ernährung.

Allein durch die Angabe der E-Mail-Adresse auf seiner Homepage willigt ein im Vereinsregister eingetragener Verein nicht ein, unverlangte Nachfragewerbung mittels Email zu empfangen.

Dies ist der Tenor einer neuen Entscheidung des Bundesgerichtshofes (BGH), in der die obersten Zivilrichter den Anbieter eines Online-Fussballspiels verurteilten, es zu unterlassen, per E-Mail anzufragen, ob er seine Bannerwerbung auf der Website des Vereins (gegen Entgelt) platzieren dürfe (BGH vom 17. Juli 2008, AZ: I ZR 197/05). Im Mittelpunkt der Entscheidung stand § 7 Abs. 2 Nummer 3 UWG. Im Gegensatz zur Vorinstanz stufte der BGH die E-Mail-Anfrage des gewerblichen Anbieters als "Werbung" im Sinne dieser Vorschrift und damit als unzumutbare Belästigung ein. Diese sei wettbewerbswidrig, da der Verein nicht eingewilligt habe. Nur durch die Einrichtung und Bekanntgabe der E-Mail-Adresse auf der eigenen Webseite seien nicht die Anforderungen erfüllt, die an eine eventuell in Betracht zu ziehende sogenannte konkludente Einwilligung des Vereins zum Erhalt der Werbe-Email zu stellen sind, so die BGH-Richter.

Generalsekräterin Malou Weirich, Office Präsident Eugeniusz Kondracki und Vorstandsvorsitzender Wilhelm Wohatschek unterzeichnen an einem langgestreckten Konferenztisch, dekoriert mit Sonnenblumen und den Nationalflaggen der Mitgliedsverbände, die vom Kongress angenommene Resulotion.Auf europäischer Ebene gibt es 14 nationale Verbände - Ligen genannt - im Office International du Coin de Terre et des Jardins Familiaux zusammengeschlossen. Die Organisation setzt sich im Europäischen Parlament und im Europarat für eine rechtlich verankerte Kleingartenpolitik in der Europäischen Union ein und führte Ende August den 35. Internationalen Kleingärtner-Kongress in Krakau durch.

Unter dem Motto "Zukunft der Kleingärten in Europa" diskutierten die europäischen Gartenfreunde über Rolle und Bedeutung der nationalen Verbände in einem zukünftigen Europa genauso wie über die Anpassung der Funktion von Kleingärten an den Wandel gesellschaftlicher Bedürfnisse.

Die Ergebnisse des Kongresses wurden in einer Resulotion zusammengefasst. Sie wird sowohl der europäischen Politik (Europarat, Europaparlament) als auch den nationalen Kleingärtnerorganisationen als Arbeitsgrundlage für eine nachhaltige Kleingartenpolitik empfohlen.

Resulotion und Kongress-Fotos unter: www.jardins-familiaux.org

Wir sind eine starke Gemeinschaft „Wir Gefühl Stärken“ - zentrales Thema auf der Gesamtvorstandssitzung am 9. und 10. November 2007.

LV-Vorsitzender Manfred Weiß schreibt an einer Moderationstafel im Rahmen eines Workshops Stichworte zum Thema "Wir Gefühl Stärken" auf.9. November 2007: Die erste Gesamtvorstandssitzung nach dem Verbandstag im September in Cottbus eröffnete BDG-Präsident Dr. Achim Friedrich mit der Erinnerung an den Tag des Mauerfalls vor genau 18 Jahren. Seitdem ist zusammengewachsen, was zusammen gehört. Heute sind flächendeckend in Ost und West die Gartenfreunde aus allen Bundesländern im BDG vereint. „Der BDG hat einen anerkannten Platz in der Gesellschaft eingenommen“, betonte eingangs Dr. Achim Friedrich und ergänzte „Unsere Werte, für die wir gemeinsam einstehen, wollen wir nachhaltig mehren und sichern durch eine Stärkung des ‚Wir Gefühls’“. Das ist die Maxime unserer zukünftigen Aktivitäten. Und so stand der Freitagnachmittag ganz im Zeichen von drei Workshops zum Thema „Wir Gefühl stärken“ auf den Ebenen Vereine, Kreis- Stadt- Bezirksverbände, Landesverbände und BDG.

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