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Ein eigener Garten? „Viel zu kompliziert, viel zu aufwendig, da kenne ich mich gar nicht aus", urteilt so manches Großstadtgewächs voreilig. Und so bleibt der Traum von der grünen Oase und der eigenen Ernte oft ein Traum. Dabei ist es gar nicht schwer, ihn Wirklichkeit werden zu lassen. Die wichtigste Voraussetzung für den Anbau von Obst und Gemüse – die eigene Scholle – gibt es im Kleingärtnerverein. Aus diesem Grund ist „Gärtnern für Anfänger" Schwerpunktthema der ersten Ausgabe 2010 der BDG-Verbandszeitschrift DER FACHBERATER. Der Zeitpunkt ist richtig gewählt: Viele Neupächter in den Kleingartenanlagen unternehmen in den nächsten Wochen ihre ersten Versuche in Sachen Gärtnern. Dass und wie der Vereinsvorstand, der Fachberater und auch die „alten Hasen" der Kleingartenanlage den Neuen unter die Arme greifen können – aber bitte ohne erhobenen Zeigefinger –, erklärt die Zeitschrift ausführlich. Um neugierig zu machen, sind einige Beiträge der aktuellen Ausgabe von DER FACHBERATER und weitere nützliche Dokumente diesmal auch online erhältlich.

Auch Anfänger können erfolgreich gärtnern

Ein eigener Garten? „Viel zu kompliziert, viel zu aufwendig, da kenn ich mich gar nicht aus“, urteilt so manches Großstadtgewächs voreilig. Und so bleibt der Traum von der grünen Oase und der eigenen Ernte oft ein Traum. Dabei ist es gar nicht schwer, ihn Wirklichkeit werden zu lassen. Denn den „Grünen Daumen“ kann jeder lernen. Wie auch Anfängern das grüne Glück gelingt, wie man zur eigenen Scholle kommt und warum dafür genau jetzt die richtige Zeit ist, erklärt der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde e.V. (BDG).

Die Angst vor der Erde

In diesem Garten hockt der Gärtner, hier mit Sonnenhut, im Gemüsebeet bei den Salaten. Im Vordergrund ist ein kleiner unbefestigter Weg zu sehen.Gerade Menschen, die ohne eigenen Garten aufgewachsen sind, erscheint der Anbau von Obst und Gemüse häufig als ein großes Mysterium. Im Supermarkt liegen die glänzenden Äpfel und schnurgeraden Gurken hübsch in Folie verpackt wie ein aufwendiges Geschenk – man gewinnt schnell den Eindruck, sie ließen sich nur mit hochspezialisiertem Fachwissen produzieren. Dabei bringen viele leckere Obst- und Gemüsesorten auch ohne jahrelange Gärtner-Erfahrung und übertriebenen Aufwand einen sehenswerten Ertrag. Und das Beste: Den Stolz auf die erste eigene Ernte gibt es gratis dazu.

Goldplakette des Landesverbandes für 35-jährige Vorstandsarbeit

Wolfgang Moritz erhält von Miriam die Erste einen roten Blumenstrauß sowie Goldplakette. Die Plakette besteht aus einer goldfarbenden runden Scheibe, in etwa so groß wie eine CD. Diese Scheibe ist auf einem dunkelbraunen DIN A5-großen Brett geklebt. Rechts unten befindet sich noch eine kleine goldfarbende Plakette, wo der Geehrte namentlich erwähnt wird.Wolfgang Moritz hat im Jahr 1970 im Kleingärtnerverein Nußberg in Braunschweig einen Garten übernommen, den er auch heute noch bewirtschaftet.

Bereits 1973 wurde er als stellvertretender Fachberater in den Vorstand des Vereins gewählt. Drei Jahre später übernahm er das Amt des 1. Fachberaters, das er bis 1993 ausübte. Im Jahr 1991 wurde er als stellvertretender Fachberater in den Vorstand des Bezirks Fallersleber Tor gewählt, ab 1999 übt er dort das Amt des 1. Bezirksfachberaters aus. Im gleichen Jahr wurde er auch als stellvertretender Fachberater in den Landesverbandsvorstand gewählt.

Diese Funktion hat Wolfgang auch heute noch inne. Gemeinsam mit Helmut Vetter ist Wolfgang das Rückgrat der Fachberatung unseres Verbandes. Allein in den neun Jahren seiner Tätigkeit in der Landesverbandsfachberatung hat er einige 100 Gartenfreundinnen und Gartenfreunde zu Fachberatern ausgebildet, hat ebenfalls einige 100 Vorträge bei Informations- und Schulungsveranstaltungen der Vereine und Bezirke gehalten. Wolfgang hat auch maßgeblich an der Ausarbeitung unserer Wertermittlungsrichtlinie und dem Bauerlaubnisverfahren mitgearbeitet.

Jetzt den eigenen Obst-Naschgarten anlegen

Mehrere rote Himbeeren an einem Strauch„Tut es weh, wenn man Stachelbeeren isst?" „Schmecken Erdbeeren nach Erde?" „Sind Himbeeren nur was für Jungs?" Viele Kinder und Jugendliche werden mit Fastfood-Werbung und Süßigkeiten bombardiert und haben keine Ahnung mehr von Obst. Doch das lässt sich leicht ändern. Der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde e.V. (BDG) rät dazu, im Herbst einen eigenen Naschgarten anzulegen. Von der Hand direkt in den Mund gepflückt, überzeugt frisches Obst noch jedes Computer-Kind.

Süß und saftig

Obst wird nur noch selten gelagert und verarbeitet, weil es zu unschlagbaren Preisen jederzeit im Supermarkt verfügbar ist. Für den Frischverzehr und für zwischendurch ist Naschobst jedoch ideal. Es ist besonders süß und saftig. „Deshalb ist Naschobst auch nicht so gut für die Lagerung und den Transport geeignet, sondern verschwindet am besten gleich im Mund", erklärt Thomas Wagner, Fachberater beim BDG. Das eigene Obst ist nicht nur leckerer als gekauftes, sondern auch gesünder: „Es ist ungespritzt und enthält wichtige Vitamine."

Kooperative Mitgliedschaft des Bezirksverband Hannover Stadt ab dem 1. Januar 2009.

Karl-Heinz Rädecker (links) und Manfred Weiß reichen sich die Hände und freuen sich auf die künftige Zusammenarbeit.19.000 Kleingärtner suchen Asyl, Hannovers Bezirksverband wechselt geschlossen nach Braunschweig, so lautete die Überschrift auf der Titelseite der Braunschweiger Zeitung am 28. August dieses Jahres.

Historisch und regional gewachsen bestehen drei Landesverbände unserer Organisation in Niedersachsen, der Landesverband Niedersächsischer Gartenfreunde (LNG), der Landesverband Ostfriesland und unser Verband.

Der Bezirksverband Hannover Stadt, mit 19.000 Mitgliedern der zahlenmäßig stärkste Bezirk, hatte im Sommer 2007 nach internen Streitigkeiten die Mitgliedschaft im LNG gekündigt. Mit dem Austritt aus dem Landesverband erlischt auch die Mitgliedschaft im Bundesverband.

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