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Mit wenig Aufwand zur eigenen Gartenapotheke

Der Kräutergarten im unserem Lehr- und Versuchsgarten mit den unterschiedlichen und verschiedenfarbigen Kräutern. Vorne ist eine weiß-grünliche Kräuterpflanze zu sehenNatürliche Heilverfahren werden immer beliebter. Der Wunsch nach Alternativen führt zu einem deutlichen Trend im Gartenbeet - dem Trend zum Anbau von Heilkräutern. Auch so manche Pflanzen, die in der Regel als Küchengewürze genutzt werden, bergen Heilwirkungen in sich. Welche davon jetzt angebaut werden können und wie man es richtig macht, erklärt der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde e.V. in Berlin.

Was kann ich jetzt anpflanzen?

Zu den Kräutern, die jetzt im Mai angepflanzt werden können, zählen zum Beispiel Basilikum, Fenchel, Thymian und Oregano. Bei sachgerechter Aufbereitung können sie verschiedene Beschwerden lindern. Basilikum etwa wirkt heilsam bei Erkältungen und Fieber. Getrocknet kann er als Aufguss in heißem Wasser zur Inhalation und in Bädern verwendet werden. Fenchel dagegen wirkt schleimlösend und daher gut bei Husten. Thymian wird aufgrund seiner antiseptischen Wirkung unter anderem bei Wundheilung eingesetzt und Oregano zeichnet sich durch eine desinfizierende Wirkung auf den Magen-Darm-Trakt aus.

Wir sind eine starke Gemeinschaft „Wir Gefühl Stärken“ - zentrales Thema auf der Gesamtvorstandssitzung am 9. und 10. November 2007.

LV-Vorsitzender Manfred Weiß schreibt an einer Moderationstafel im Rahmen eines Workshops Stichworte zum Thema "Wir Gefühl Stärken" auf.9. November 2007: Die erste Gesamtvorstandssitzung nach dem Verbandstag im September in Cottbus eröffnete BDG-Präsident Dr. Achim Friedrich mit der Erinnerung an den Tag des Mauerfalls vor genau 18 Jahren. Seitdem ist zusammengewachsen, was zusammen gehört. Heute sind flächendeckend in Ost und West die Gartenfreunde aus allen Bundesländern im BDG vereint. „Der BDG hat einen anerkannten Platz in der Gesellschaft eingenommen“, betonte eingangs Dr. Achim Friedrich und ergänzte „Unsere Werte, für die wir gemeinsam einstehen, wollen wir nachhaltig mehren und sichern durch eine Stärkung des ‚Wir Gefühls’“. Das ist die Maxime unserer zukünftigen Aktivitäten. Und so stand der Freitagnachmittag ganz im Zeichen von drei Workshops zum Thema „Wir Gefühl stärken“ auf den Ebenen Vereine, Kreis- Stadt- Bezirksverbände, Landesverbände und BDG.

Der 25. Bundesverbandstag vom 6. bis 9. September stand unter dem Motto „Kleingärten - unsere Zukunft“. Fast 300 Delegierte, Gäste und Präsidiumsmitglieder waren nach Cottbus gereist, um am Verbandstag teilzunehmen, der am Samstag mit der Festveranstaltung und Neuwahlen seinen Höhepunkt erfuhr.

BDG-Präsident Dr. Friedrich mit Bundesminister TiefenseeIn seiner Festrede betonte Wolfgang Tiefensee, Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, dass die Regierung sich auch weiterhin dafür einsetzen wird, dass das Bundeskleingartengesetz als Schutzgesetz unangetastet bleibt. Tiefensee versicherte unter dem Applaus der Delegierten: „Wir werden uns gegen die wenden, die versuchen, den Kleingärtnern das Wasser abzugraben“.

Ulrike und Stefan Zerbst haben im Kleingartenverein Heidberg die eigene Scholle

Nach jahrelanger Flaute werden Kleingärten bei jungen Familien immer beliebter. Seit 15 Monaten beackern Stefan und Ulrike Zerbst im Kleingartenverein Heidberg die eigene Scholle. Ein grünes Paradies auch für ihren Nachwuchs Tim (4) und Niklas (17 Monate).

"Für Kinder ist ein Spielplatz interessant", räumt Ulrike Zerbst ein. "Ein Garten ist jedoch viel lebensnaher." Hier erfahren die Kleinen, was Natur ist und woher die Lebensmittel kommen. 

Die Sprösslinge erfahren, dass Obst an Bäumen wächst, Gemüse am Boden gedeiht, Brot in seinem Ursprung auf einem Halm entsteht. Außerdem liege im eigenen Garten weder Glas noch Hundekot. Und ihr Garten ist von der Wohnung im Heidberg zu Fuß zu erreichen.

Eine Ambrosia-Pflanze mit ihren grünen aufrechten Stängel und dreiarmigen grünen Blättern. Die Ambrosia kann für manche Menschen zu starken allergischen Reaktionen führen.Sie macht erneut von sich reden: Die Beifussblättrige Ambrosie (Ambrosia artemisiifolia). Die ursprünglich aus Nordamerika stammende Pflanze verbreitet sich in heimischen Gefilden invasiv und gelang hauptsächlich über Vogelfutter in die Haus- und Kleingärten. Der sehr allergene Pollen der Ambrosie kann Symptome ähnlich der Gräserpollen-Allergie verursachen: triefende, juckende Nase; tränende, geschwollene Augen. Auch Asthma kann ausgelöst werden. Die Ambrosie ist eine sommerannuelle (einjährige) Pflanze, deren Wuchshöhe stark vom Umfeld (Bodenart, Licht, Feuchtigkeit, etc.) abhängt und von etwa 30 bis 150 cm variieren kann. Botaniker beschreiben ihre Blätter als „doppelt fiederteilig, gestielt". Der meist rötliche Stängel ist behaart, robust und verzweigt sich stark. Die Pflanze ist einhäusig (weibliche und männliche Blüten an einer Pflanze) und wächst ab Ende April auf allen Böden.

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