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Im Kleingarten lässt es sich leichter mit Schädlingen und Krankheiten leben als im Erwerbsanbau, denn Kleingärtner müssen keine Höchsterträge erzielen. Trotzdem freut sich jeder über gesunde Pflanzen und eine gute Ernte. Zur Gesunderhaltung der Pflanzen kommen verschiedene Verfahren zum Einsatz. Für viele Probleme stehen heute biologische, biotechnische, physikalische (mechanische) oder kulturtechnische Lösungen zur Verfügung. Chemische Pflanzenschutzmittel sind immer das letzte Mittel der Wahl und sollten grundsätzlich nur dann angewandt werden, wenn erhebliche Schäden an den Kulturpflanzen zu erwarten sind und wenn andere Maßnahmen nicht ausreichend wirken. Die Grundsätze des integrierten Pflanzenschutzes (§ 2a Abs. 1 PflSchG) sind stets zu beachten. Welche Pflanzenschutzmittel für den Haus- und Kleingartenbereich zugelassen sind, veröffentlicht das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit. Das aktuelle Pflanzenschutzmittel-Verzeichnis enthält die zugelassenen Mittel geordnet nach Einsatzgebieten und Wirkungsbereichen. Es informiert ausführlich über Auflagen, Anwendungsbestimmungen und Kennzeichnungen sowie über die Anwendung der Mittel. Das Verzeichnis erscheint jährlich in sieben Teilen. Die Teilverzeichnisse sind beim Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit als PDF-Dateien abrufbar:

=> Pflanzenschutzmittel-Verzeichnis zum Herunterladen

Freund oder Feind im Garten?

BZL-App "Nützlinge im Garten" jetzt mit Zoomfunktion

Das Bild zeigt das Logo des Bundesinformationszentrums Landwirtschaft sowie einen fliegenden Marienkäfer.Die BZL-App „Nützlinge im Garten“ zeigt, wie man Nützlinge im Garten erkennt und wie man sie fördern kann. In der neuen Version lassen sich Texte und Bilder vergrößern, so dass man Details noch besser erkennen und vergleichen kann.

Wenn sich an den liebevoll gehegten Rosen Krabbeltiere tummeln, wird der Gärtner nervös. Machen sich da etwa Blattläuse oder Raupen über die zarten Knospen her?

Oft ist diese Sorge unbegründet. Zahlreiche Tiere im Garten sind nicht schädlich, sondern helfen sogar dabei, die Pflanzen gesund zu halten. Sie vertilgen Raupen, fressen Pilzhyphen und -sporen oder machen Blattläuse unschädlich.

Startbildschirm der KGVV-SoftwareZur Unterstützung bei der Mitgliederverwaltung, der Vereinsbuchhaltung, sowie der Erstellung und Abrechnung der Jahresrechnungen werden bei vielen Kleingärtnervereinen in unserem Landesverband das Programm KGVS (Abkürzung für KleinGartenVereinsSoftware) eingesetzt. Mit dieser Software können Verbrauchsabrechnungen für Wasser und Strom erstellt und deren Beträge in die Jahresrechnungen übernommen werden. Darüber hinaus sind umfangreiche Auswertungen über Listendrucke vorhanden. Die Funktionen sind an die besonderen Bedürfnisse von Kleingärtnervereinen angepasst.

Die Software erfordert keine allzu hohen Hardwareanforderungen. Voraussetzung ist ein PC mit einem Windows-Betriebsystem (ab Windows 7 aufwärts, 32 oder 64 Bit), die Grafikkarte sollte eine Mindestauflösung von 1366*768 Pixel erreichen, welche jede Grafikkarte heutzutage umsetzen kann. Für Ausdrücke sollte selbstredend ein Drucker angeschlossen sein.

Eine Testversion kann auf der Internetseite des Entwicklers, www.kgv-service.de, heruntergeladen werden. Der Bezug der Vollversion erfolgt ebenfalls über die Website.

Immer mehr junge Familien pachten inzwischen einen Kleingarten. Über die Hintergründe hat Radio38 mit unserem Vorsitzenden, Herrn Weiß, ein Interview geführt. Dieses wurde am 25.05.2018 gesendet.

Hier können Sie den Beitrag nachhören:

Vielen Dank an das Team von Radio38 für die Bereitstellung der Audiodatei.

Radio38 ist in der Region Braunschweig und in angrenzenden Bereichen auf UKW 100,3 zu empfangen (im Kabel 93,3; 95,65 oder 95,4). Einen Livestream finden Sie auf der Website des Senders.

Der Landesverband bietet erstmalig ab sofort ein Bodenprobeset zum Selbstkostenpreis von 21,00 € an. In diesem Set sind enthalten: Ein Gutschein für die Untersuchung der Bodenprobe auf Phosphorsäure, Kali, Magnesium, pH-Wert und Kalkbedarf. Außerdem sind dabei eine Entnahmeanleitung für Bodenproben, Plastiktüte und Versandtasche zum Einschicken.
Zusätzlich zum Untersuchungsergebnis erhaltet Ihr ebenfalls eine Düngeempfehlung.
Also, alles enthalten was man braucht, ohne Zusatzkosten. Dieses Set kann in der Geschäftsstelle des Landesverband erworben werden.
Eine Bodenprobe sollte alle 3-4 Jahre durchgeführt werden, um zu sehen ob der Boden alle Nährstoffe hat, die Pflanzen zum Wachsen und Gedeihen brauchen.