Im März ist es Zeit, das Erdbeerbeet auf die Saison der süßen Früchtchen vorzubereiten: Jetzt sollten die Pflanzen geputzt, die Erde gelockert und gedüngt werden, empfiehlt der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde e.V. (BDG). Außerdem können neue Pflanzen jetzt noch gesetzt werden. So wird aus jedem Garten im Handumdrehen ein kleines Paradies für Naschkatzen.

Nach dem Winterschlaf kann das Erdbeerbeet nun auf Vordermann gebracht werden. Besonders wichtig ist das Entfernen alter und kranker Blätter, denn diese können Krankheiten, unter anderem die Grauschimmelfäule, übertragen. Dr. Norbert Franke, Präsident des BDG, rät: „Alte Blätter auf keinen Fall einfach abreißen, sondern immer mit einer Schere abschneiden. Sonst werden die Pflanzen unnötig geschädigt und Krankheiten haben leichtes Spiel."

Unreife grüne sowie reife rote Erdbeeren an einem Strauch. Auf dem Boden wurde Stroh ausgelegt.Erdbeerpflanzen jetzt auf die Saison vorbereiten

Im Anschluss sollte das Unkraut zwischen den Pflanzen entfernt werden. Der Mulch vom letzten Jahr kann vorsichtig in die Erde eingearbeitet werden, das lockert zugleich den Boden auf. In diesem Schritt empfiehlt es sich auch, frischen Dünger zu streuen. Bis zu 30 Gramm Beerendünger und eine neue Mulchschicht vertragen die Pflanzen. Eine All-in-one-Alternative ist Rohkompost, das ist Kompost, der etwa drei bis fünf Monate alt ist: Er ist Dünger und Mulch in einem.

Erdbeerpflanzen tragen in der Regel zwei bis drei Jahre – dann sollten sie ausgetauscht werden oder zumindest den Standort wechseln. Pflanzzeit für die leckeren Früchtchen ist zwar der Spätsommer des Vorjahres, aber auch jetzt können gut bewurzelte Neu-Pflanzen noch in die Erde. Wer also seinen Bestand erweitern möchte, hat jetzt die letzte Chance. Hierbei ist zu beachten, dass auf dem gewählten Beet mindestens vier Jahre lang keine Erdbeeren gestanden haben sollten. Das beugt Bodenschädlingen, zum Beispiel Fadenwürmern, vor. Diese können Erdbeerpflanzen komplett verkümmern lassen. „Um Krankheiten vorzubeugen, sollte Erdbeerpflanzen außerdem nicht zu eng stehen", erklärt Dr. Norbert Franke, „60 mal 30 Zentimeter Platz sollte man ihnen schon gönnen – dann trocknen die Pflanzen nach Regen besser ab und faulen weniger schnell."

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