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Laut eines Kardiologenteams aus Japan soll Gartenarbeit nachweislich die Herzfunktion verbessern und langfristig vor Herzinfarkten schützen, berichtete der „Berliner Kurier" in seiner Ausgabe vom 26. Juli 2011. Die Forscher untersuchten im Rahmen einer Studie die Innenwände der Herzkranzgefäße von 111 Patienten. 82 der Untersuchten gärtnerten dabei regelmäßig, 29 taten dies nicht. Die Gefäß-Innenwände erwiesen sich bei den Gartenmuffeln als nicht so flexibel wie bei den – Zitat: Gartenfreunden. Ihre Chance, die nächsten vier Jahre ohne Herzattacken oder Schlaganfälle zu überleben, war bei den Hobbygärtnern somit viel größer. Doch was macht die Gartenarbeit so gesund? Die Experten vermuten, dass Gärtnern das autonome Nervensystem ausbalanciert und Stress reduziert. Durch dieses Wohlbefinden seien „Körper, Geist und Seele in Einklang", die Gärtner fühlten sich besser und gesünder.

Bienen im Anflug auf einen grün-gelben BienenstockHolt die Bienen (zurück) in die Gärten, das ist der dringende Aufruf des Bundesverbandes Deutscher Gartenfreunde e.V. (BDG). Ob mit dem Aufstellen von Bienenstöcken oder durch gezielte Hilfen für Wildbienen – es gibt zahlreiche Möglichkeiten die bedrohten Tiere zu unterstützen.

„Man mag es nicht glauben, aber die Bienenbestände nehmen in Deutschland dramatisch ab", erklärt Dr. Achim Friedrich, Präsident des BDG. "Und ihr Fehlen hat weitreichende Folgen: Ohne Bienen keine Befruchtung der Blüten und keine Früchte." Mickrige Ernten ärgern nicht nur Gärtner, auch Vögel, Igel und andere Kleintiere finden dann kaum noch Nahrung und die Pflanzen werden nicht mehr verbreitet. Kurzum: Das gesamte Ökosystem wird ohne Bienen empfindlich gestört.

Broschüre "Für eine bessere Zukunft - Projekte in Kleingärten"Aktiv etwas tun, anpacken für eine bessere Zukunft der Gemeinde und besonders für die Kinder – wie das gelingen kann zeigen die vielfältigen Projekte der Kleingärtnervereine in der Broschüre „Für eine bessere Zukunft." Die Broschüre wird vom Bundesverband Deutscher Gartenfreunde e.V. (BDG) herausgegeben und steht ab sofort zum Download bereit.

2011 ist das Europäische Jahr der Freiwilligentätigkeit. Bürgerschaftliches Engagement soll stärker gewürdigt – die besonderen ehrenamtlichen Leistungen herausgestellt werden. In den 29 Kleingärtnervereinen der Broschüre ist solches Engagement längst Realität: „Zahlreiche Kleingärtnerinnen und Kleingärtner setzen sich in ihrer Freizeit mit ihrer Kraft und ihrer Kreativität dafür ein, dass ihre Gemeinde lebenswerter wird. Das ist ein bemerkenswertes Engagement, das unbedingt gewürdigt werden muss", erklärt Dr. Achim Friedrich, Präsident des BDG.

Der Bundeswettbewerb „Gärten im Städtebau" ist Deutschlands wichtigster Ideenwettbewerb zur urbanen Gartenkultur. Er wurde 1951 ins Leben gerufen und fand in diesem Jahr bereits zum 22. Mal statt.

Unter dem Motto „Leben und Begegnen im Grünen" haben sich 28 Kleingärtnervereine aus 27 Städten bundesweit für die Endrunde qualifiziert.

Für den Landesverband Braunschweig haben sich der Kleingärtnerverein Tiefenriede und der Kleingärtnerverein Gunther qualifiziert und gewonnen.

Das Logo des Bundeswettbewerb Gärten im Städtebau 201028 Kleingärtnervereine wurden im Juni von der Jury des Bundeswettbewerbs „Gärten im Städtebau 2010" unter die Lupe genommen. Heute, am 16. Oktober, wurden im Palais am Funkturm in Berlin die Auszeichnungen und Preise vergeben.

Auszeichnungen in Gold, Silber und Bronze sowie Preisgeld von insgesamt 10.000 Euro hatten Achim Friedrich, Präsident des Bundesverbandes Deutscher Gartenfreunde e.V. (BDG), und Rainer Bomba, Staatssekretär im Verkehrsministerium (BMVBS), zu vergeben. Jeder der 28 Vereine erhielt eine Auszeichnung, fünf Vereine konnten sich zusätzlich über je 2.000 Euro Preisgeld freuen. BDG und BMVBS möchten diese Vereine mit der Unterstützung ermutigen, ihr vorbildliches bürgerschaftliches Engagement fortzuführen.