News

Die Niedersächsischen Gartenfreunde hatten in Zusammenarbeit mit den Landesverbänden Braunschweig und Ostfriesland federführend zu einer Podiumsveranstaltung mit dem Thema „Die Zukunft unserer Kleingärten ist uns wichtig!" eingeladen. Mehr als 120 Teilnehmer diskutierten am 28. August in der Lehr- und Versuchsanstalt für Gartenbau in Hannover über Integration und das Miteinander im Kleingärtnerverein.

Professor Milchert erläuterte in seinem Einführungsvortrag: „Auf Grund der demografischen Entwicklung, steigender Mobilitätskosten und gravierender Verarmungstendenzen gewinnt der räumliche Nahbereich - und damit auch das Kleingartenwesen - an Bedeutung." Mit Reinhold Sendker, kleingartenpolitischer Sprecher der CDU-Bundestagsfraktion, betonte, das BKleingG sei für die deutschen Kleingärtner ein wichtiges Kündigungsschutz- und Pachtzinsbegrenzungsgesetz. Er meinte weiter: „An den Grundfesten des Bundeskleingartengesetzes darf in Zukunft nicht gerüttelt werden! So spreche ich mich an dieser Stelle ganz klar für den Bestand dieses Gesetzes aus, vor allem auch mit Blick auf die soziale, ökologische und städtebauliche Funktion des Kleingartenwesens".

Portraitfoto von Ingo KleistFür seine besonderen Verdienste um das deutsche Kleingartenwesen wurde Ingo Kleist, ehemals Präsident des BDG und heute dessen Ehrenmitglied, am 11. August 2010 in Hamburg mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Ingo Kleist setzt sich seit fast 30 Jahren aktiv für das Kleingartenwesen ein. Bei einer Feierstunde im Hamburger Rathaus wurden besonders Kleists Verdienste bei der Zusammenführung der Kleingartenverbände von Ost und West zu einem Gesamtverband nach der Mauerführung gewürdigt. Auch seine wichtige Rolle bei der Verteidigung des Bundeskleingartengesetzes gegen Angriffe verschiedener Interessengruppen wurde hervorgehoben.

1981 begann Kleist sein Engagement als Gründungsvorsitzender des Kleingärtnervereins „Gartenfreunde Kupferteich" in Hamburg-Poppenbüttel. Von 1988 bis 1997 war er Vizepräsident des Bundesverbandes Deutscher Gartenfreunde (BDG), 1997 bis 2007 Präsident des BDG. Von 1984 an bis heute ist Kleist Vorsitzender des Landesbundes der Gartenfreunde in Hamburg.

Das Logo von Radio Okerwelle

Die jahreszeitlichen Arbeiten im Garten, wie Rasen- und Rosenschnitt, Nützlinge/Schädlinge, Anlegen eines Kräuterbeetes oder Tipps zur Auswahl bei der Pflanzung eines neuen Obstgehölzes stehen im Mittelpunkt der Sendung. Claudia Heger, Fachberaterin des Landesverbandes Braunschweig der Gartenfreunde e.V. sowie Gärtnermeister Burkhard Bohne vom Arzneipflanzengarten der TU Braunschweig sind kompetente Gesprächspartner. Beiträge zu Themen aus Natur und Umwelt ergänzen die Sendung.

Hier gelangen Sie zu den letzten Hörbeiträgen.

Die jahreszeitlichen Arbeiten im Garten, wie Rasen-und Rosenschnitt, Nützlinge/Schädlinge, Anlegen eines Kräuterbeetes oder Tipps zur Auswahl bei der Pflanzung eines neuen Obstgehölzes stehen im Mittelpunkt der Sendung. Helmut Vetter und Wolfgang Moritz, Fachberater des Landesverbandes der Gartenfreunde sowie Gärtnermeister Burkhard Bohne vom Arzneipflanzengarten der TU Braunschweig sind kompetente Gesprächspartner. Außerdem stellt Ralf Maerker, Küchenchef der Brunsviga jeden Monat ein Gericht aus regionalen Produkten vor, dass er dann im Restaurant auch anbietet. Beiträge zu Themen aus Natur und Umwelt ergänzen die Sendung.
Dass der Frühling in den Garten einzieht, lässt sich nicht nur an den ersten grünen Spitzen und Trieben sehen, sondern auch hören: Amsel, Drossel, Fink und viele mehr stimmen nun wieder ihre Lieder an. Wie Hobbygärtner ihren Garten auch über die Winterfütterung hinaus für Vögel aller Arten attraktiv machen, verrät der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde e.V. (BDG).

Für jeden das passende Haus

Ein Vogelhaus am Baum. Der längliche Kasten hat vorne ein Loch wo die Vögel ins Innere des Kastens gelangen. Davor ist ein Stab angebracht wo die Vögel landen können.(Foto: BDG)Eine naheliegende und bewährte Möglichkeit, Singvögel in den Garten zu locken, ist das Anbringen von Nistkästen. Von Marke Eigenbau bis zum Designermodell lässt sich für jeden Geschmack etwas finden. Doch auch die Vögel haben ihre Vorlieben – nicht jede Art liebt den klassischen Kasten mit rundem Einflugloch. Rotkehlchen und Hausrotschwanz zum Beispiel bevorzugen in der Natur Mauernischen zum Brüten, bei Nistkästen lassen sich diese mit sich mit einer zur Hälfte offenen Vorderwand imitieren. Wer gern Blaumeisen in seinem Garten begrüßen möchte, sollte wiederum Kästen mit einem sehr kleinen Einflugloch von nur 26 bis 27 Millimetern Durchmesser wählen, da die kräftigere Kohlmeise die zierlichen Tiere sonst wieder vertreibt.

Amerikanischer Stachelbeermehltau: Der Echte Mehltau zeigt sich zunächst an den Triebspitzen. Die Blätter sind von einem weißen, mehligen Belag überzogen. Später infiziert der Pilz auch die Früchte, die sich ebenfalls zunächst mehlig weiß verfärben, im Laufe der Zeit aber zunehmend verbräunen und somit letztendlich nicht mehr verwertbar sind. Die Triebspitzen können durch den Mehltaubefall zusätzlich leicht gestaucht sein.

Details unter www.kleingarten-bund.de/fachthemen/details.php?cat=5202&action=showArticle&articleNr=2216