Eine Ambrosia-Pflanze mit ihren grünen aufrechten Stängel und dreiarmigen grünen Blättern. Die Ambrosia kann für manche Menschen zu starken allergischen Reaktionen führen.Sie macht erneut von sich reden: Die Beifussblättrige Ambrosie (Ambrosia artemisiifolia). Die ursprünglich aus Nordamerika stammende Pflanze verbreitet sich in heimischen Gefilden invasiv und gelang hauptsächlich über Vogelfutter in die Haus- und Kleingärten. Der sehr allergene Pollen der Ambrosie kann Symptome ähnlich der Gräserpollen-Allergie verursachen: triefende, juckende Nase; tränende, geschwollene Augen. Auch Asthma kann ausgelöst werden. Die Ambrosie ist eine sommerannuelle (einjährige) Pflanze, deren Wuchshöhe stark vom Umfeld (Bodenart, Licht, Feuchtigkeit, etc.) abhängt und von etwa 30 bis 150 cm variieren kann. Botaniker beschreiben ihre Blätter als „doppelt fiederteilig, gestielt". Der meist rötliche Stängel ist behaart, robust und verzweigt sich stark. Die Pflanze ist einhäusig (weibliche und männliche Blüten an einer Pflanze) und wächst ab Ende April auf allen Böden.

Die Blütenstände der Ambrosia sind länglich und grün.Bekämpft wird die Pflanze, indem der Garten besonders in Bereichen in denen Vogelfutter verwendet wurde, regelmäßig von Juni bis August auf das Vorkommen von Ambrosia kontrolliert wird. Zum Jäten wird das Tragen von Handschuhen, während der Blüte sogar einer Feinstaubmaske als Atemschutz empfohlen. Ausgerissene Ambrosien sollten sofort im Hausmüll entsorgt werden, auf dem Kompost haben die Pflanzenreste nichts zu suchen. Beim Jäten sollte sorgfältig vorgegangen werden. Pflanzen, die nur abgeschnitten wurden, bilden an der Stängelbasis rasch neue blütentragende Zweige. Die Biologische Bundesanstalt für Land- und Forstwirtschaft (BBA) in Braunschweig rief zu einer Bekämpfungsaktion der Beifussblättrigen Ambrosie. Für Mitteilungen und Fragen zum Thema Ambrosia wurde die E-Mail-Adresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! eingerichtet.