3. Bundeskleingärtnerkongress vom 22. bis 23. Mai 2014 in Kassel

Ein Blick in einen typischen Kleingarten. vom Gartentor führt ein gepflasterter Weg zur Laube mit spitzem Dach. Links und rechts befinden sich zahlreiche Blumen, die meisten in rot.Das Kleingartenwesen in Deutschland sieht sich vor zahlreiche Herausforderungen gestellt: Mit Blick auf die aktuelle gesellschaftliche Diskussion um demografische Entwicklung, Klimawandel sowie nachhaltige Konsum- und Lebensstile liegt es nahe, erneut eine Standortbestimmung des Kleingartenwesens mit konkretem Blick in die Zukunft vorzunehmen.

Wir Kleingärtner selbst sind der Überzeugung, dass wir gegenwärtig und auch zukünftig eine gesellschaftlich unverzichtbare Aufgabe haben. In diesem Zusammenhang verweisen wir auf anerkannte soziale, ökologische und städtebauliche Funktionen, die das Kleingartenwesen erfüllt.

Gerade diese Überzeugung ermöglicht es uns, auch andere Sichtweisen auf das Kleingartenwesen kritisch zu hinterfragen: Denn es gibt Auffassungen, die das Kleingartenwesen für ein Relikt aus Notzeiten und für überlebt halten. Andere wiederum meinen, dass dem Kleingartenwesen die sozialen Aspekte abhanden gekommen seien und nunmehr neu entdeckt werden müssten, um seinen rechtlichen Sonderstatus zu rechtfertigen. Auf dem 3. Bundeskleingärtnerkongress soll es außerdem nicht nur um die Zukunft der Kleingärten, sondern auch um die Zukunft urbaner Räume, also unserer Städte und Gemeinden gehen.

Wenn es um Kleingärten geht, vertrauen Stadtplaner und Kommunalpolitiker genauso wie viele Hobbygärtner auf die Erfahrungen des Bundesverbandes Deutscher Gartenfreunde. Als größter Freizeitgartenbauverband und Dachorganisation von knapp einer Million Kleingärtnern und -gärtnerinnen laden wir Sie ein, mit uns Lösungen und Ansätze zu diskutieren, um die Zukunft des Kleingartenwesens zu sichern.

Tagungsort, Programm und weitere Kongress-Details finden Sie unter www.kleingaertnerkongress.de.