Dezember

Winterfütterung der Vögel – eine lange Tradition

Wer jetzt durch die Gartenabteilungen der Baumärkte geht und nach Pflanzen für das Freiland Ausschau hält, findet nur sehr wenig. Auch die Blumenzwiebeln für das nächste Frühjahr sind aus den Regalen verschwunden. An ihre Stelle sind jetzt Vogelfutterhäuschen, Meisenringe und -knödel sowie Sonnenblumenkerne getreten. Es ist höchste Zeit, mit der Winterfütterung in unseren Gärten zu beginnen. Wenn erst einmal Schnee fällt und starker Frost droht, ist es für viele Vögel schon zu spät, erst dann auf die Suche nach Futter zu gehen.

So ist der Garten auch im Winter grün

Der Herbst geht zu Ende und viele Gartenfreunde haben ihren Garten bereits „winterfest" gemacht. Solange es keine längere Frostperiode gegeben hat, der Boden also offen ist, kann man immer noch Stauden und Gehölze pflanzen. Jetzt fallen keine wichtigen Arbeiten im Garten mehr an und man kann in aller Ruhe über eine Bepflanzung nachdenken. Wie wäre es denn mit immergrünen Pflanzen? Es gibt „Immergrüne" für fast alle Gartenbereiche. Angefangen mit Gewürzkräutern wie dem Gewürzsalbei: Es gibt ihn mit silbergrauen, violett-roten oder auch panaschierten Blättern. Auch der Lavendel behält über Winter seine Blätter, genauso wie der Deutsche Thymian, der aufrecht wächst, oder der Sandthymian, mit grünen oder auch panaschierten Blättern. Der Ysop, ein nicht so bekanntes Gewürzkraut, behält im Winter auch seine Blätter. Die hier genannten Gewürzkräuter gehören zu den Halbsträuchern, denn ihre Stängel sind an der Basis verholzt. Da sie aus dem Mittelmeerraum kommen, benötigen sie einen sonnigen Standort.