März

Anzucht von Tomaten

Schon die Maya haben 200 v. Chr. „xitomatl" kultiviert. Die größte Vielfalt an Tomaten kommt aus Mittelamerika, vor allem Mexiko. Nach der Entdeckung Amerikas kam die Tomate im 16. Jahrhundert zuerst nach Italien. Dort wurde sie vor allem als Zierpflanze kultiviert, die Früchte ab dem 18. Jahrhundert auch schon gegessen. Das erklärt vielleicht, warum die vielfältigsten und leckersten Tomatenrezepte aus Italien kommen. Bei uns in Deutschland ist sie erst seit 1900 als Gemüse bekannt. Heute ist sie aus keiner Küche mehr wegzudenken.

Gartentipp: Frühjahrsputz im Erdbeerbeet

Im März ist es Zeit, das Erdbeerbeet auf die Saison der süßen Früchtchen vorzubereiten: Jetzt sollten die Pflanzen geputzt, die Erde gelockert und gedüngt werden, empfiehlt der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde e.V. (BDG). Außerdem können neue Pflanzen jetzt noch gesetzt werden. So wird aus jedem Garten im Handumdrehen ein kleines Paradies für Naschkatzen.

Nach dem Winterschlaf kann das Erdbeerbeet nun auf Vordermann gebracht werden. Besonders wichtig ist das Entfernen alter und kranker Blätter, denn diese können Krankheiten, unter anderem die Grauschimmelfäule, übertragen. Dr. Norbert Franke, Präsident des BDG, rät: „Alte Blätter auf keinen Fall einfach abreißen, sondern immer mit einer Schere abschneiden. Sonst werden die Pflanzen unnötig geschädigt und Krankheiten haben leichtes Spiel."

So holen sie sich den Frühling schon jetzt nach Haus

Obwohl die Tage länger werden und die Vögel im Morgengrauen anfangen zu zwitschern ist immer noch kein Ende des Winters abzusehen. Jetzt droht im Freiland auch noch Kahlfrost, denn die schützende Schneeschicht fehlt. Geht man durch die Gartenabteilungen der Baumärkte, so bekommt man den Eindruck, dass der Frühling nicht mehr lange auf sich warten lässt. Doch sollte man sich nicht verführen lassen, Primeln, Stiefmütterchen, Vergissmeinnicht und Tausendschönchen ins Freiland zu pflanzen. Dafür ist der Boden noch viel zu kalt oder sogar gefroren. Außerdem sind die Pflanzen noch nicht abgehärtet genug gegen den immer noch herrschenden, starken Nachtfrost. Die Pflanzen sollten in einen Balkonkasten oder Kübel gepflanzt und über Nacht in einen frostfreien Raum gebracht werden. Eine Unterbringung im kühlen Wintergarten ist auch möglich. Für die warme Heizungsluft sind diese Pflanzen genauso wenig geeignet, denn in der Wärme verblühen sie entweder sehr schnell, oder sie welken gleich, weil sie den Übergang vom kühlen Anzuchtklima in unsere warmen und trockenen Wohnzimmer nicht verkraften.