Das Logo des Kleingärtner-Museums. Es zeigt stilisierent das Hauptgebäude des Museums, ein Kleingarten-Vereinshaus aus dem Jahre 1896 mit einem kleinen Turm.Warum ein Museum der Kleingärtnerbewegung?

Um die 200-jährige Traditionslinie einer sozial- und kulturgeschichtlich bedeutsamen Bewegung darzustellen. Auch um auf die Bedeutung der "kleinen Gärten" für die Gegenwart aufmerksam zu machen. Das Museum stellt einen Teil der Alltagskultur vieler Generationen dar, und bietet Ihnen das Vorhandensein einzigartiger Bücher und Archivalien. Entstanden ist es in einer denkmalgeschützten Gartenanlage des 1. deutschen Schrebervereines mit schönem Vereinshaus.

Förderer des Kleingärtnermuseums

Am 12. Februar 1993 wurde der Förderverein Deutsches Kleingärtnermuseum e.V. gegründet, mit dem Ziel der Errichtung eines Museums von internationaler Bedeutung. Öffentlich unterstützt wird das Kleingärtnermuseum von Ministerien und Ämtern, der Stadt Leipzig und verschiedenen Landesverbänden, u.a. dem Landesverband Braunschweig der Gartenfreunde e.V.

Eine sogenannte Schneeberg-Laube von 1890 hat eine Würfelform und besitzt ein Spitzdach. Die dunkelbraune Fassaden hat ein grünes Fachwerk. Ringsherum sind mehrere Fenster mit weißen Fensterrahmen zu sehen, die Fensterläden sind grün.

Die aktuelle Ausstellung - ein kleiner Rundgang

Die Ausstellung zeigt die Ursprungslinien, warum die "kleinen Gärten" entstanden, die Entwicklung von Vereinen und Verbänden, Kämpfe und Forderungen, wichtige geschichtliche Zäsuren, Freud und Leid des Gärtners und die Bedeutung der Kleingärten in der Gegenwart.

Weitere Ausstellungsschwerpunkte sind das Kleingartenwesen bis zum zweiten Weltkrieg, getrennte Entwicklungen nach 1945, die Zeit nach der Wiedervereinigung, Arbeiten des BDG und der Landesverbände, das erste von der Weimarer Republik erlassene Gesetz zur Kleingartenordnung.

Im Hintergrund ist das weiße mit dunkelbraunen Fachwerk und einem Turm versehende Vereinshaus des Museums zu sehen. Im Vordergrund ein Garten mit zwei kleinen Obstbäumen sowie rosa farbende Blumen.Die Gartenanlage

In der Gartenanlage sehen Sie ein Schreber-Hauschild-Denkmal und einen historischen Kinderspielplatz. Einen Museumsgarten, wie er um 1900 aussah und eine historische Laubenausstellung. Schrebers Restaurant und Biergarten bietet Ihnen einen Gastraum mit 70 Plätzen und einen Biergarten mit 700 Plätzen.

Das Museum als Teil der Öffentlichkeitsarbeit des BDG

Das  Museum fördert Geschichtsbewusstsein und Traditionspflege, es schafft Akzeptanz und Interesse bei Nichtkleingärtnern und es vertritt die Interessen der Kleingärtner aus historischer Sicht.

Eine grüne Schautafel zum Thema "Des Apfels Kern" und eine beleuchtete Vitrine wo sich ebenfalls eine grüne Schautafel sich befindet zum Tehma "Des Apfels Wissenschaft" mit einigen Büchern, Äpfeln und anderen Gegenständen. Außerdem steht links eine alte Apfelpresse und ein Apfelkorb.Kleingärtnermuseum mit neuer Führungsriege

Der Förderverein des Deutschen Kleingärtnermuseums wählte auf seiner alle vier Jahre stattfindenden Mitgliederversammlung einen neuen Vorsitzenden. Hans-Ulrich Helms, Vizepräsident des Bundesverbandes Deutscher Gartenfreunde, wurde einstimmig zum neuen Chef gewählt. Als zweitem Vorsitzenden des Fördervereines gaben die Delegierten Peter Paschke, Präsident des Landesverbandes Sachsen der Kleingärtner, ihre Stimme. Helms und Paschke versicherten nach ihrer Wahl, sich mit vereinten Kräften für den Erhalt und die Modernisierung des weltweit einmaligen Kleingärtnermuseums als einen wichtigen Kultur- und Bildungsbeitrag des Kleingartenwesens für die Gesellschaft einzusetzen.

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Kontakt

Förderverein Deutsches Kleingärtnermuseum e.V.
Aachener Straße 7
04109 Leipzig
Fon: 0341 / 2111194
Fax: 0341 / 2618697